Zum En­er­gie­mix der Zukunft gehören Elek­tro­nen und Moleküle!

Deutsche Energie-Agentur stellt in Studie klar: Wir brauchen mehr Effizienz, mehr grünen Strom, aber auch grünen Wasserstoff und grüne flüssige Energieträger | CO?-Speicher wie Wälder müssen helfen, die deutschen Klimaziele bis 2045 zu erreichen | Zahlreiche Hausaufgaben für die neue Bundesregierung | Klimaspezialist Viessmann stellt schon jetzt alle technischen Lösungen zur Verfügung

“Die 2020er Jahre sind eine Dekade der Wei­chen­stel­lun­gen. Es gilt jetzt, die passenden Rah­men­be­din­gun­gen zu schaffen und die we­sent­li­chen Maßnahmen ein­zu­lei­ten, um In­no­va­tio­nen und In­ves­ti­tio­nen zu fördern.” So heißt es in der Zu­sam­men­fas­sung der mit großer Spannung er­war­te­ten dena-Leit­stu­die, die heute in Berlin vor­ge­stellt wurde. Weiter heißt es: “... den Weg zur Kli­ma­neu­tra­li­tät zu einer kli­ma­po­li­ti­schen und wirt­schaft­li­chen Er­folgs­ge­schich­te zu machen.” Ganz klar wird das Ergebnis zu­sam­men­ge­fasst: Zum En­er­gie­mix der Zukunft gehören Elek­tro­nen und Moleküle! Dies gilt nicht nur für Industrie und Verkehr, sondern auch für den Wär­me­markt.

Die Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) setzt bei den not­wen­di­gen Maßnahmen, um Kli­ma­neu­tra­li­tät bis 2045 zu erreichen, auf vier Säulen:

  • große An­stren­gun­gen bei der En­er­gie­ef­fi­zi­enz,
  • um­fas­sen­de direkte Nutzung er­neu­er­ba­rer Energien,
  • breiter Einsatz von Power­fu­els wie Was­ser­stoff oder er­neu­er­ba­re flüssige En­er­gie­trä­ger
  • und die Er­schlie­ßung von na­tür­li­chen und tech­ni­schen CO?-Speichern – also Wälder oder un­ter­ir­di­sche Kavernen.

Zu den vor­ge­nann­ten vier Säulen hat die dena in ihrer Studie zahl­rei­che Maßnahmen mit exakten Ziel­grö­ßen versehen. So wird zum Beispiel im Ge­bäu­de­sek­tor der Stei­ge­rung der En­er­gie­ef­fi­zi­enz eine besondere Bedeutung bei­ge­mes­sen. Ins­be­son­de­re die zur Ef­fi­zi­enz­stei­ge­rung nötige Sa­nie­rungs­ra­te des Ge­bäu­de­be­stands müsse bis 2030 jährlich um 0,1 Pro­zent­punk­te ge­stei­gert werden und dann auf diesem hohen Niveau ver­blei­ben. In der Studie weist die dena ins­be­son­de­re auf die Not­wen­dig­keit hin, den ver­al­te­ten Hei­zungs­an­la­gen­be­stand zu erneuern, um so Energie und Kosten ein­zu­spa­ren. So ist laut dena jede zweite deutsche Heizung älter als 15 Jahre und müsste dringend aus­ge­tauscht werden.

“Die dena Leit­stu­die zeigt dass Kli­ma­neu­tra­li­tät in Gebäude machbar ist! Mit unserem in­te­grier­ten Viessmann Lö­sungs­an­ge­bot sind wir schon jetzt perfekt auf­ge­stellt, um die Her­aus­for­de­run­gen im Ge­bäu­de­be­stand mit in­di­vi­du­el­len Lösungen zu meistern”, sagt dazu Dr. Frank Voßloh, Ge­schäfts­füh­rer der Viessmann Deutsch­land GmbH. Positiv bewertet er, dass in der Studie die zu­neh­men­de Bedeutung des Stroms durch den stärkeren Einsatz von Wär­me­pum­pen auf­ge­zeigt wird, gleich­zei­tig aber den mo­le­ku­la­ren En­er­gie­trä­gern wie Was­ser­stoff, aber auch Biomethan oder flüssigen En­er­gie­trä­gern aus er­neu­er­ba­ren Quellen eine wichtige Rolle bei­ge­mes­sen wird.

Viessmann investiert in strom- und gasbasierte Technologien

Bei strom­ba­sier­ten Tech­no­lo­gi­en in­ves­tiert Viessmann massiv in die neue Ge­ne­ra­ti­on von Wär­me­pum­pen. Diese werden mit nach­hal­ti­gen Käl­te­mit­teln betrieben, sie arbeiten flüs­ter­lei­se und verfügen über eine op­ti­mier­te Strom­nut­zung. Darüber hinaus ist es ideal, sie mit der Pho­to­vol­ta­ik-Anlage vor Ort und einem Strom­spei­cher zu einem System zu verbinden, das den Ei­gen­ver­brauch steigert. Wenn all’ diese Kriterien erfüllt sind, ist eine er­folg­rei­che Markt­ein­füh­rung ga­ran­tiert.

Viessmann in­ves­tiert auch in gas­ba­sier­te Tech­no­lo­gi­en, um Gas­brenn­wert­ge­rä­te so zu ent­wi­ckeln, dass sie jederzeit ohne großen Aufwand auf er­neu­er­ba­re En­er­gie­trä­ger um­ge­stellt werden können. So vermeiden wir die dau­er­haf­te Nutzung von fossilen Energien. Viessmann Technik kann heute schon Was­ser­stoff­bei­mi­schun­gen in Gas­brenn­wert­ge­rä­ten von bis zu 30 Grad in wohlige Wärme oder warmes Wasser wandeln. Zurzeit laufen Ent­wick­lungs­ar­bei­ten an Gas­brenn­wert­ge­rä­ten, die in naher Zukunft bis zu 100 Prozent mit Was­ser­stoff betrieben werden können.

So kann der Ge­bäu­de­sek­tor als größter Ver­brau­cher mit einem Anteil von rund 40 Prozent der End­ener­gie schon jetzt seinen Beitrag zur En­er­gie­ef­fi­zi­enz und zur Stei­ge­rung des Anteils er­neu­er­ba­rer Energien leisten.

“Ich bin überzeugt, dass wir mit einem breit auf­ge­stell­ten En­er­gie­mix und einem markt­wirt­schaft­li­chen Ansatz die Kli­ma­zie­le in Deutsch­land zu sozial ver­träg­li­chen Kosten erreichen werden”, sagte Dr. Frank Voßloh ab­schlie­ßend. Das Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men Viessmann werde mit aller Kraft weiter daran arbeiten, unseren Planeten als le­bens­wer­ten Raum für zu­künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen zu erhalten und die dazu not­wen­di­gen Tech­no­lo­gi­en zur Verfügung zu stellen.

Quelle: VIESSMANN