Er­fah­run­gen von Land­wir­ten - iXtrack T4

Diese Spritze verfügt über eine elektrische Düsenschaltung mit Druckzirkulation. Hierdurch werden Doppelbehandlungen bei Überlappungen optimal vermieden.

Landwirt und Winzer Gaël Dupont aus Frank­reich erklärt seine Er­fah­run­gen und Vorteile der Kver­ne­land iXtrack T4 An­hän­ge­sprit­ze.

"Ich be­wirt­schaf­te einen Misch­kul­tur­be­trieb und versuche agrar­öko­lo­gisch zu wirt­schaf­ten. Das bedeutet, dass ich immer noch Che­mi­ka­li­en zum Schutz meiner Pflanzen einsetze, aber immer weniger künstlich her­ge­stell­te Che­mi­ka­li­en, dafür mehr na­tür­li­che Stoffe, die aus dem Ein­wei­chen, Fer­men­tie­ren und Ähnlichem von Pflanzen gewonnen werden. Das Ziel ist es, weniger syn­the­ti­sche Mittel auf dem Hof zu verwenden, damit wir die HVE-Zer­ti­fi­zie­rung (High En­vi­ron­men­tal Valuation) erhalten und schließ­lich zum öko­lo­gi­schen Landbau übergehen können."

"Trotz der Um­stel­lung auf öko­lo­gi­schen Landbau erweist sich die Feld­sprit­ze mehr als nützlich, da wir für die Aus­brin­gung von Bio-Che­mi­ka­li­en un­ter­schied­li­che Tank­ka­pa­zi­tä­ten benötigen. Es gibt einige Mittel, die wir mit einer sehr geringen Menge pro Hektar aus­brin­gen, etwa 58 l/ha, und andere werden mit 250 l/ha aus­ge­bracht, so dass eine größere Tank­ka­pa­zi­tät er­for­der­lich ist. Wir brauchen eine sehr viel­sei­ti­ge und ef­fi­zi­en­te Spritze, denn der Zeitpunkt der Aus­brin­gung ist ebenfalls sehr wichtig. Da wir mit bio­lo­gi­schen Produkten arbeiten, müssen diese manchmal innerhalb von zwei Stunden aus­ge­bracht werden.”

"Das Sprit­zen­pro­jekt begann vor 4 Jahren und damals haben wir ver­schie­de­ne Marken in Betracht gezogen, aber wir haben uns für Kver­ne­land ent­schie­den. Kver­ne­land bot uns an, bei der Ent­wick­lung einer neuen Feld­sprit­ze zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, da mein Kollege und ich viele An­for­de­run­gen an dieses Projekt hatten. Wir wollten eine voll­au­to­ma­ti­sche Spülung und eine Ein­zel­dü­sen­schal­tung, also ent­wi­ckel­ten sie eine neue Spritze. Wir testeten die erste Maschine zusammen mit Kver­ne­land, um zu sehen, welche Ver­bes­se­run­gen möglich waren. Und zwei­ein­halb Jahre später benutzen wir das Modell, das pro­du­ziert wurde. Die Maschine ist also ein Jahr alt. Wir haben etwa 5000 Hektar gespritzt."

"Beim Spritzen fahren wir wegen der Bo­den­über­wa­chung mit einer Ar­beits­ge­schwin­dig­keit zwischen 12 und 18 km/h. Bei 18 km/h ist es also ein Hektar pro Minute. Wenn wir mit hoher Ge­schwin­dig­keit fahren, folgt das Gestänge auch in an­spruchs­vol­le­ren Feldern sehr gut. Bei extremen Feld­be­din­gun­gen erhöhen wir die Höhe des Gestänges um 10 bis 20 cm, weil das Gestänge 36 m breit ist.”

"Bei dieser Spritze haben wir eine Ein­zel­dü­sen­schal­tung. Kver­ne­land hat sie uns zum Testen angeboten, und wir waren sehr daran in­ter­es­siert, weil wir viele drei­ecki­ge Felder haben, auf denen wir Über­lap­pun­gen vermeiden müssen. Diese Spritze hat eine elek­tri­sche Dü­sen­schal­tung mit Druck­zir­ku­la­ti­on, so dass sie wirklich gut funk­tio­niert, um Über­lap­pun­gen zu vermeiden. Ich sehe auch einen Un­ter­schied bei der Aus­brin­gung von Flüs­sig­dün­ger, da die Pflanzen im Vor­ge­wen­de nicht mehr auf dem Boden liegen. Der große Vorteil ist, dass wir immer die richtige Menge an Mitteln auf die exakte Feld­flä­che spritzen. Es gibt keine Über­lap­pun­gen."

"Eines unserer Haupt­aus­wahl­kri­te­ri­en für diese Spritze war auch die Größe des Ein­spül­be­häl­ters. Die meisten Wett­be­wer­ber verbauen sehr kleine Behälter, die mir nicht gefallen haben. Dieser hier ist wirklich tief, arbeitet mit einem Venturi-System und hat eine hohe Saugkraft. Um meine fer­men­tier­ten Na­tur­pro­duk­te ein­zu­fül­len, bringe ich meinen 1.000-Liter-Tank über den Ein­spül­be­häl­ter, öffne das Ab­lass­ven­til und die Saugkraft des Ein­spül­be­häl­ter hält mit dem ein­flie­ßen­den Mittel Schritt, schluckt also ungefähr 100 l/min. Das ist gut, weil wir beim Füllen Zeit sparen."

"In der Kabine haben wir das IsoMatch Tellus PRO Terminal, einen großen, zwei­ge­teil­ten Bild­schirm. Oben befindet sich der Bild­schirm für die GPS-Führung und die au­to­ma­ti­sche Dü­sen­schal­tung und unten die gesamte Ein­stel­lung und Bedienung der Spritze und des Gestänges. Zu­sätz­lich haben wir den IsoMatch Grip Joystick, der alle Funk­tio­nen vereint, die wir benötigen, weil er kon­fi­gu­rier­bar ist, so dass wir jede ver­füg­ba­re Funktion dort pro­gram­mie­ren können, wo wir wollen, auf jeder Taste. Auf diese Weise habe ich immer eine Hand am Joystick, um die Spritze zu über­wa­chen. Der Vorteil des großen Bild­schirms ist die klare Übersicht."

"Wenn wir es noch einmal machen müssten, würden wir es genauso machen. Wir sind wirklich zufrieden mit der Spritze und sehen keinen Grund, warum wir uns für ein anderes Modell ent­schei­den sollten.”

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Quelle: KVER­NE­LAND