Stop­pel­be­ar­bei­tung mit dem Stop­pel­grub­ber Enduro

Harry Needham arbeitet auf eine Zukunft ohne Bodenbearbeitung in seinem Familienbetrieb hin. Als Teil der langfristigen Strategie des Betriebs hat er kürzlich in einen Enduro 3000 Grubber von Farmstar investiert, der den Pflug entlasten soll. 

“Der Kver­ne­land Enduro er­mög­licht durch seine Bauweise die Ein­ar­bei­tung von hohen Mengen an Zwi­schen­früch­ten oder Ern­te­rück­stän­den und er hat eine sehr groß­zü­gi­ge Bo­den­frei­heit – alles in allem ist es ein ziemlich be­ein­dru­cken­des Gerät!” 

"Wir pflügen jetzt nur noch nach Zu­cker­rü­ben", erklärt Harry, der zusammen mit seinem Onkel Nick den Fa­mi­li­en­be­trieb J & PJ Needham auf der Rookery Farm in Great Hale bei Sleaford führt.  

"Und wir haben immer noch die Mög­lich­keit, mit unserem fünf­scha­ri­gen Kver­ne­land LD 85 im Ro­ta­ti­ons­ver­fah­ren zu pflügen, um das Acker-Fuchs­schwanz­gras zu bekämpfen, während wir den Übergang schritt­wei­se voll­zie­hen.”   

Der 300-Hektar-Betrieb, der Win­ter­wei­zen, Winter- und Som­mer­gers­te, Erbsen, Zu­cker­rü­ben sowie Grün­fut­ter für Heu und Heulage anbaut, will die An­bau­kos­ten senken, weniger Boden bewegen und die Bo­den­ge­sund­heit ver­bes­sern.  

"Wir wollen auch Raps und Bohnen in die Frucht­fol­ge aufnehmen und die Bio­di­ver­si­tät erhöhen, um die or­ga­ni­sche Substanz weiter zu steigern", sagt er. "Und hier wird uns der Enduro Stop­pel­grub­ber einen Vorsprung auf dieser Reise ver­schaf­fen.”   

Er sagt, die ge­wen­del­ten Leit­ble­che an den äußeren Zinken ge­währ­leis­ten eine ebene An­schluss­fahrt und die hinteren Ni­vel­lier­zin­ken sowie die Nach­lauf­wal­zen hin­ter­las­sen die Ober­flä­che so, um die Trocknung zu fördern oder mehr Feuch­tig­keit auf­zu­neh­men.  

"Ich versuche, mit den Triflex-Zinken jede ober­fläch­li­che Ver­dich­tung zu be­sei­ti­gen", sagt er. "Außerdem habe ich vor kurzem einen drei-zinkigen Flatliner Un­ter­grund­lo­cke­rer erworben, mit dem wir bei Bedarf viel tiefer gehen können, um his­to­risch bedingte Pflugs­oh­len zu entfernen.”   

Bevor Harry diese beiden Maschinen erworben hat, arbeitete er mit einer Great Plains Kurz­schei­benegge mit vor­lau­fen­der ST- Lo­cke­rungs­ein­heit.  

Der Kom­bi­na­ti­on fehlte al­ler­dings die Durch­gangs­hö­he. Dies be­ein­druckt ihn bei seinem neuen Kver­ne­land Enduro Grubber.  

Nach einem Durchgang mit dem Enduro wird die Saat­bett­be­rei­tung mit einer 3,3 m breiten Cul­ti­press mit DD-Ringen ab­ge­schlos­sen, gefolgt von einer 4,8 m breiten Kver­ne­land ts-drill, bei der im Nachgang gewalzt wird. Mit dem zu­sätz­li­chen Grubber Enduro und dem Tief­lo­cke­rer Flatliner stehen dem Betrieb je nach Wit­te­rungs­be­din­gun­gen und Stoppeln mehr Optionen zur Verfügung, sagt er.  

"Bis 2014, als wir die ts-drill Evo gekauft haben, haben wir alles gepflügt und geeggt", sagt er. "Die ts-drill ist ein groß­ar­ti­ger All­roun­der. Außerdem ist die Maschine kos­ten­güns­tig im Betrieb und hat uns bei der Um­stel­lung auf unser heutiges Minitill-Verfahren geholfen."   

"Wenn ich den Flatliner anstelle des Enduro einsetze und dann einen Durchgang mit der Cul­ti­press arbeite, ist das Saatbett gut genug, um zu drillen", fügt er hinzu. "Mit diesen beiden neuen Geräten habe ich totale Fle­xi­bi­li­tät. Und ich habe immer noch eine Krei­se­leg­ge NG-H 101 4 m, falls notwendig.”   

Mit einer Ar­beits­tie­fe von ca. 20 cm und einer Fahr­ge­schwin­dig­keit von 10-12 km/h bietet der Enduro eine gute Leistung in Kom­bi­na­ti­on seinem JD 6930 Traktor.   

"Ich mag die Maschine von Kver­ne­land", sagt er. "Sie ist gut kon­stru­iert und nicht schwer, schwer­fäl­lig oder klobig. Und deshalb passt es auch gut zu unserer ver­füg­ba­ren Trak­tor­leis­tun­gen."    

Quelle: KVER­NE­LAND